Von lästig bis lebensgefährlich – handeln Sie sofort,
wenn Ihr Immunsystems verrückt spielt:

Chronische oder anfallsartige Erkrankungen wie Heuschnupfen, Allergien, Neurodermitis oder Ekzeme verringern Ihre Lebensqualität. Doch das muss nicht sein. Mit gezielter Diagnose und Therapie können wir die lästigen Symptome wirksam eindämmen.

Umwelt, Ernährung, Beruf, Wohnen, Reisen – immer neue Einflüsse stellen das Immunsystem oft vor Probleme. Übersteigerte Reaktionen auf körperfremde, eigentlich unschädliche Substanzen, können sehr unterschiedlich sein und viele Organe betreffen. Reaktionen auf Lebensmittel oder berufsbedingte Allergien nehmen daher ständig zu. Immer sind sie sehr störend, die seltenen Bienen- oder Wespengift-Allergien können sogar tödlich sein.

Gute Gründe, Allergien frühzeitig gezielt zu behandeln.

Dazu bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum moderner Allergiediagnostik und -behandlung. In einem ausführlichen Gespäch erkunden wir zunächst, wo und wie Sie mit Allergieauslösern in Berührung kommen und was in Ihrem Fall die geeignete Therapie ist.

Mit ausgewählten Medikamenten können wir Sie meist schnell von lästigen Symptomen und Begleiterscheinungen befreien. Atembeschwerden, Fließschnupfen, tränende Augen, Hautausschläge oder Juckreiz sind heute gut kontrollierbar.

Ergänzend beraten wir Sie über eine schonende Lebensführung, z.B. die richtige Ernährung oder Bekleidung für Allergiker. Zur Behandlung der Ursachen bietet sich z.B. die Hyposensibilisierung oder die Eigenbluttherapie an.

Sie sehen: Tun Sie den ersten Schritt, rufen Sie uns an und vereinbaren Sie ein Gespräch. Dann können Sie schon bald aufatmen und Ihr Leben genießen.



Allergie-Diagnostik und -Therapie:

Bei Verdacht auf allergische Erkrankungen werden unterschiedliche Tests durchgeführt: Der Pricktest bei Pollen-, Tierhaar-, Hausstaubmilben-, Nahrungsmittel- oder Insektengiftallergie, ein Epicutan- oder Läppchentest bei Verdacht auf eine Kontaktallergie. Je nach Krankheitsbild sind oft ergänzende Blutuntersuchungen oder Provokationstestungen notwendig.



Hyposensibilisierung:

Wenn Sie bei allergischen Reaktionen wie Schnupfen, Bindehautentzündung oder Asthma den Auslösern (Allergenen) nicht aus dem Weg gehen können, kann eine gezielte Immuntherapie helfen. Diese Hyposensibilisierung wirkt als einzige gezielt gegen die Ursache der Allergie und bietet die Chance, auch ohne Medikamente für immer oder zumindest für lange Zeit allergiefrei zu leben und die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Die Hyposensibilisierung funktioniert wie eine Impfung. In Tests bestimmen wir in einem ersten Schritt die Allergieauslöser (z.B. Pollen, Tierhaare, Insektengifte, Hausstaubmilben). Anschließend werden die Allergieauslöser an mehreren Behandlungsterminen in den Oberarm gespritzt. Das überempfindliche Abwehrsystem wird so schrittweise an die Allergene gewöhnt, bis der Körper weitgehend unempfindlich geworden ist. Nach der Behandlung können Sie den Kontakt mit den Allergieauslösern wieder ohne wesentliche Beschwerden vertragen.



Pollenallergie/Heuschnupfen/Asthma:

Der Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion auf Blütenpollen von Bäumen, Gräsern, Getreide und Kräutern vom Frühling bis zum Spätsommer. Heuschnupfen ist immer zeitlich begrenzt, da er von der Blütezeit der jeweiligen Pflanzen abhängt. Betroffene haben Beschwerden an Nase, Rachen und Augen, die sich in Jucken, Schwellungen und Ausfluss zeigen (Tränen, Naselaufen). Sie klagen über Niesreiz, sind lichtscheu und leiden oft unter Müdigkeit, Antriebsschwäche und Lustlosigkeit.

Wird Heuschnupfen nicht behandelt, kann er sich in den Atemwegen zu allergischem Asthma weiterentwickeln. Dieses entsteht, wenn die Luftwege in die Lunge (die Bronchien) auf die Pollen reagieren und vermehrt Flüssigkeit und Schleim produzieren. Die Bronchien verengen sich hierdurch und es kommt zu Luftnot, die bis hin zum Atemstillstand führen kann. Ein lebensbedrohender Zustand, der durch die frühzeitige Behandlung des Heuschnupfen vermieden wird.



Nesselsucht/Nesselfieber (Urtikaria):

Bei Nesselsucht zeigt die Haut häufig Quaddeln, die so aussehen, als habe man sich an einer Brennnessel „verbrannt“. Diese juckenden Quaddeln sind auf bestimmte Stellen begrenzt oder am ganzen Körper zu finden. Vielfach erscheinen sie nach bestimmten Reizen (z.B. Kälte, Sonnenlicht, Druck, Anstrengung) oder auch scheinbar grundlos. Bei chronischer Nesselsucht ist oft Stress der Hauptauslöser, aber auch physikalische Faktoren wie Druck, Kälte oder Wärme kommen infrage. Bei der akuten Nesselsucht ist oft eine Infektion, manchmal auch eine Nahrungsmittelallergie oder die Unverträglichkeit eines Medikaments die Ursache. Nesselsucht ist so häufig, dass jeder vierte Mensch irgendwann einmal für wenige Tage oder Wochen daran erkrankt.



Nahrungsmittelallergien:

Wenn der Körper z.B. auf Kuhmilch, Hühnerei, Fisch, Obst oder Nüsse reagiert, handelt es sich um eine Nahrungsmittelallergie. Die Symptome reichen von Hautveränderungen, Übelkeit und Durchfall bis hin zu Atemnot und Kreislaufversagen mit Todesfolge. Allergien im Säuglings- und Kindesalter verlieren sich nicht selten mit den Jahren. Allergien, die bis ins Erwachsenenalter andauern oder dann erst auftreten, können dagegen ein Leben lang anhalten.

Wenn der genaue Auslöser nicht bekannt ist, machen wir Haut- und/oder Bluttests. Ist ein Nahrungsmittel als Auslöser der Beschwerden identifiziert, muss der Patient es meiden oder durch andere Nahrungsmittel ersetzen. In einer individuellen Beratung informieren wir darüber, wie das möglich und sinnvoll ist.



Insektengiftallergien:

Wie der Heuschnupfen ist die Insektenstichallergie eine Sofortreaktion. Neben einem starken Anschwellen der betroffenen Einstichstelle, kann es zu nervösen Störungen, Atemnot und einem anaphylaktischem Schock kommen. Dies ist eine allergische Reaktion, die unmittelbar nach dem Stich zum Tod führen kann – bei jährlich etwa 40 Menschen in Deutschland.

Eher seltener sind es Bienen (im Frühjahr) und häufiger Wespen (im Spätsommer), die Allergien verursachen, aber auch Hummeln, Hornissen, Bremsen, Ameisen und Mücken. Gefährdet sind vor allem Kinder (mit und ohne sonstige Allergie) und Personen, die beruflich Kontakt mit Insekten haben: z.B. Imker, Konditoren, Waldarbeiter, Gärtner. Im einem Hauttest bestimmen wir das auslösende Gift und führen mit diesem die Hyposensibilisierung durch. Die Hyposensibilisierung hat zum Ziel, allergische Reaktionen auf künftige Stiche zu verhindern.

Unser Tipp: Jeder, der von seiner Insektenstich-Allergie weiß, sollte immer ein Notfallset mit sich führen, um die Wartezeit bis zur Behandlung durch einen Notarzt zu überbrücken. Wir helfen Ihnen gerne bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Notfallmedikamente und beraten Ihre Angehörigen und Partner, wie sie sich im Notfall verhalten sollten.



Kontaktallergien:

Hier handelt es sich um Überempfindlichkeiten der Haut bei Berührung mit bestimmten Substanzen. Die Auslöser sind sehr unterschiedlich. Kontaktallergien können durch Nickel, Duftstoffe, Kobalt oder Konservierungsstoffe ausgelöst werden. Inzwischen sind mehr als 3.000 (!) Substanzen bekannt, die allergische Reaktionen auslösen können. Zudem sind Kontaktallergien oft schwer berechenbar. Ein Stoff, der jahrelang vertragen wurde, kann am nächsten Tag zu einer allergischen Reaktion führen. Typische Symptome sind Rötungen, Anschwellungen und Bläschenbildung, die zu starkem Jucken führen können. Weil die Reaktionen auch deutlich verspätet erfolgen können und Symptome erst mehrere Tage nach dem eigentlichen Kontakt auftrteten, ist die Diagnose oft sehr schwierig.